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Freitag, 9. November 2012

Babykätzchen

Also, langweilig wird es hier wirklich nicht...

Jan hat vorhin wieder eine kleine Fahrradtour gemacht. Eigentlich wollte er wieder zum "Nachbarn" (Sichtweite, aber dennoch rd. 1 km entfernt), aber irgendwie war er dafür erstaunlich schnell wieder zurück...

Und ganz aufgeregt...

Er hat am Straßenrand eine Babykatze gefunden! *schock*
Sehr niedliches Tierchen, aber völlig durchgefroren, erbärmlich stinkend (sie hat scheinbar das frisch gedüngte Feld durchquert), völlig verklebte Augen und vermutlich auch verschnupft :/ Nachdem ich sie auf eine Wärmflasche gesetzt hatte, sind wir gleich zum Tierarzt: 40° C Fieber, Ohren voller Milben (so was hab ich noch nie gesehen :( ). Also erstmal Augen auswischen, Ohren säubern und dann ein AB gespritzt.
Wir haben beschlossen, das Kätzchen erstmal beim TA zu lassen. Es ist fraglich, ob es durchkommen wird, was ich aber doch hoffe - zumal es so tapfer bisher so weit gekommen ist. Wenn es eigenständig frisst, sieht es gut aus. Ich soll Montagmorgen durchrufen, dann wissen wir hoffentlich mehr.

Schon erstaunlich: vor knapp 3 Stunden wußte ich nicht mal, dass es dieses Kätzchen gibt und nun mache ich mir so viele Gedanken... Jan hofft natürlich auch, dass "sein" Kätzchen wieder gesund werden wird.

TA hatte erst den Eindruck, dass das Kätzchen doch Menschen gewöhnt sein müsse, da es sich so hat anfassen lassen; aber dann meinte sie, es könne auch sein, dass die Katze so geschwächt ist, dass sie keine Kraft mehr zur Gegenwehr hat.
Wir haben dann noch überlegt, von wo sie sein könnte. Unsere Katzen sind ja alle kastriert - und wenn dem nicht so wäre, wüßte ich zumindest, wenn eine tragend wäre!
Ich bin dann mit Jan beim Nachbarn vorbeigefahren und habe nachgefragt, ob sie vielleicht eine Babykatze vermissen würden.
Kommentar: "Ach, das kann ich Ihnen gar nicht sagen... Wir haben so viele Katzen, ich weiß gar nicht, wie viele. Die sind mal da, mal nicht. Wir kümmern uns da nicht drum."
Boah, was ist das denn für eine Einstellung?! OK, ist ein Bauernhof. Ein wenig kenn ich das ja von unseren Urlauben in Bayern, aber selbst dort wussten sie, wieviele Katzen sie haben, haben ihnen immer was zu fressen gegeben. Allerdings waren die Tiere dort nicht kastriert und unerwünschter Nachwuchs wurde totgemacht... Wobei ich fast der Meinung bin, dass dieses direkte Totmachen vielleicht "besser" ist, als die Tiere ihrem Schicksal zu überlassen.

Jedenfalls ist die Einstellung der Nachbarn etwas, mit dem ich ja so gar nicht klar komme. Wenn ich Tiere habe, habe ich auch eine Verantwortung ihnen gegenüber. Wie heisst es im "Kleinen Prinz": "Wir sind zeitlebens für das verantwortlich, was wir uns vertraut gemacht haben!"

Nun hoffen wir hier, dass das Kätzchen es bis Montag schafft und wir es dann vielleicht direkt wieder mit nach Hause nehmen dürfen.
(gedrückte Daumen und gute Wünsche sind sehr erwünscht!!!)

Kommentare:

Selket hat gesagt…

Wie geht´s denn den Kleinen inzwischen?

LG
Selket

Sianna Nebelmond hat gesagt…

Liebe Selket,
danke der Nachfrage! Dem Kätzchen "Kiki" geht es bestens, sie wächst und gedeiht.
Eigentlich wollte ich auch schon längst mal wieder gebloggt haben, aber irgendwie bin ich die letzten zwei Wochen zu gar nichts gekommen... Männe hatte nämlich Urlaub ;))

LG
Sianna